Dienstag, 3. März 2015

Süße Wallnuss-Schnittchen

 
Lecker, lecker! Es ist immernoch kalt, ich brauch Schokolade :-)
Diesmal habe ich mich von einer meiner Lieblingsmagazine "EAT SMARTER" inspirieren lassen und ein Rezept der Winterausgabe 2014 ein wenig abgewandelt nachgebacken. Die süßen Walnuss-Schnittchen kamen sehr gut an und sind leicht zuzubereiten. Und so geht's:
 
 
Zutaten:
250g Joghurtbutter
6 Eier
300g Dinkelvollkornmehl
125g brauner Rohrzucker
1 TL Backpulver
200g gemahlene Walnüsse
zum Dekorieren: 100g Kuvertüre und Walnusshälften oder andere Nüsse nach Geschmack.
 


So, zuerst wie immer die Joghurtbutter mit dem Zucker schaumig rühren und dann nach und nach die Eier unterrühren.

Mehr, gemahlene Walnüsse und Backpulver mischen und unter die Eimasse rühren. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig auf das Blech geben.
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180° für ca. 20 min backen lassen.
Danach nur kurz abkühlen lassen und noch warm in Rauten oder andere Formen nach Wahl schneiden.
Wenn die leckeren Schnittchen abgekühlt sind, nach Geschmack verzieren.


In harmony,
Lenschen

Mittwoch, 18. Februar 2015

Lenschen goes JAMAICA


Um den - mir wie immer - zu kalten deutschen Winter zu verkürzen, packten Danny und ich Anfang Januar 2015 unsere Koffer und reisten zum ersten Mal im Leben gen Karibik.
Das Sonnenziel hieß diesmal Jamaika!
Durch den alljährlichen Weihnachts- und Silvesterstress war die Ferienstimmung noch nicht ganz angekommen, als wir uns ganz früh morgens im Nieselregen auf die Reise machten. Nach über 11 Stunden Flug - ein Glück non-stop - kamen wir fix und alle in Montego Bay an und freuten uns über die relaxende Atmosphäre, die uns entgegenschwappte.

Mit dem Taxibus wurden wir an der sonnigen Küste entlang nach Negril gebracht. Der äußerst gut gelaunte und gesprächige Fahrer führte uns direkt in den gängigen Sprachgebrauch der Insel ... YAAAMAAAAAN... ein und erklärte dies uns das zur Umgebung, der Flora und Fauna sowie den Menschen, die dieses Paradies bewohnen.

In Negril angekommen bezogen wir am Abend unser Hotel: das Charela Inn am Long Beach.
So verging unsere Ankunft nach Sonnenuntergang sang- und klanglos, nach unserem besonders leckeren Abendessen im hoteleigenen französisch-jamaikanischen Restaurant. Die nächsten Tage sollten dafür umso strahlender werden :-)

Unser allmorgendliches Ritual wurde ein amerikanisches Strandterrassen-Frühstück: frischer Kaffee, Papaya & Melone & Ananas, leckerer Eier nach Wahl, Toast, Croissants und Marmelade. Mit direktem Wahnsinns-Meerblick inklusive. Natürlich wirkten der atemberaubende weiße Sandstrand und das klare, türkisblaue Meer wie ein magischer Magnet, der mich täglich in seinen Bann zog:


Die Traumbucht, in der wir für 14 Tage wohnen durften, erstreckte sich über fast 10km und verlor an keinem Tag, den wir da sein durften, seinen Glanz.
Für uns standen das Ausruhen und Genießen in diesem Urlaub an erster Stelle, sodass wir die Vorzüge der karibischen Insel in vollen Zügen auskosten konnten.
Für so manche Aktivität konnten wir uns allerdings doch aufraffen. Negril selbst,  ein touristischer und doch atmosphärischer Ort, bot einiges an Entertainment. Sämtliche Wassersportaktivitäten, unzählige Bars mit Livemusik und Shows, Glasboot- und Schnorchelausflüge an die Klippen und und und. Wenn wir uns nur am Strand entspannten, kamen wir immer wieder mit den Einheimischen ins Gepräch, die natürlich letztendlich etwas verkaufen wollten! Von frisch gepressten Fruchsäften aller Art, Banana-Bread, Schmuck, Ausflügen, Musik und zu guter Letzt immer und immer wieder das gute alte Ganja :-) die Penetranz der Verkäufer verflog glücklicherweise nach den ersten beiden Urlaubstagen, sodass sich schnell ein entspanntes Level mit den Jamaikanern einpendelte.

Da Danny ja ohnehin immer und überall und sofort "good friends" findet, alles "no problem"!!!


Viele Tage ließen wir uns dahin treiben und probierten das Essen an ganz unterschiedlichen Plätzen und wurden nie enttäuscht.
Wohl ganz typisch für die Insel ist jerk chicken. Pikant gewürzte Brathähnchen zubereitet in einer,... "Grilltonne" will ich es mal nennen, gibt es an jeder Ecke und ist köstlich. Ansonsten kann man - grob gesagt - fast nirgends viel falsch machen. Hühnchen mit Reis und Bohnen gibt es wie gesagt überall, Seafood ist für mich der Renner (kein Tag ohne Fisch!!), frische Südfrüchte oder Smoothies alles Art.

Hier unsere Empfehlungen zu unterschiedlichen Preisklassen (gestaffelt von günstig bis teuer):
"Best in the West": angeblich besten jerk chicken "aus der Tonne"! Befindet sich schräg gegenüber des Charela Inn an der Straßenseite.
"Cosmo's": arschleckeres Seafood zum moderaten Preis, günstige und leckere Cocktails! Befindet sich am Long Beach Richtung Riu Hotels.
"La Vendome": bereits erwähntes zum Charela-Hotel gehörendes Restaurant mit sehr delikater Küche. Sie zeichnet sich aus für feine Würzungen, z.B. in Pasta, Kräuterfisch oder auch Ente.
"Ivan's Bar": für mich das LECKERSTE und schönste Restaurant, das wir besucht haben. Die Karte ist abwechslungsreich und bietet auch viele Fischgerichte. Hingehen, wohlfühlen, Essen und Ambiente genießen, PERFEKT. Befindet sich am West End an den Klippen (sagenhafter Ausblick,.. am Besten vor Sonnenuntergang hingehen!) und gehört zum Hotel "Catcha fallin Star".
"Rockhouse": auch ein "Ausblicks"-Restaurant mit Flair am West End. Das Personal ist sehr zuvorkommend und freundlich, Essen auch lecker.


Hört sich jetzt fast so an,... aber nein, wir haben nicht nur gegessen :-) wir haben atemberaubende Ausflüge mit Anita und John unternommen!
Anita ist eine deutsche Frau, die mit ihrem jamaikanischen Ehemann John in Negril lebt und nun seit 10 Jahren Ausflüge mit Touristen unternimmt. So auch mit uns.

Eines sonnigen Tages stand unser Besuch bei den Delfinen in Lucea an! Wie spannend!!! Die once-in-a-lifetime-Erfahrung kann man als monsteraufregend, emotional und kurz beschreiben :-) nach einigen Instruktionen durch das Team an der Delfinbucht machten wir uns in einer kleinen Gruppe auf ins Meer, wo bereits zwei Tiere auf uns warteten. Jeder von uns hatte die Möglichkeit, sich vom Delfin ziehen zu lassen, mit ihm zu planschen und "tanzen" - wie es dort genannt wurde" und sich ein Küssschen abzuholen. Es war so schön :-)

 
Ein anderer Trip mit John und Anita brachte uns an drei völlig unterschiedliche Orte Jamaikas. Wir fuhren zuerst am Morgen zu den YS-Falls, welches imposante Wasserfälle in fast schon tropischer Umgebung sind. Die besondere Landschaft, die wohl ebenso weite Teile des jamaikanischen Inlands widerspiegelt, zeichnet sich durch hohe, grüne Bäume und Gräser, bunte Blumengewächse und eine prächtige Vogel-Vielfalt aus. Es war Zeit, die Natur zu genießen und sich zu erfrischen.
Weiter ging es nachher zur Appleton Rumfabrik, wo wir einiges zum Herstellungsprozess erfahren konnten und uns durch verschiedenste Rumsorten durchprobieren durften. Alles in allem war ich nachher durchaus erheitert!!!
Die letzte Station erlebten wir eine spannende Bootsfahrt auf dem black river, inmitten einer großen Sumpflandschaft, umgeben von riesigen Mangroven und frei lebenden Krokodilen. Ich hatte sogar die Möglichkeit, einmal Captain zu sein und das Boot durch den Fluss zu steuern! What a day :-)))
 
Ein weiteres Highlight unserer Reise war der Besuch eines Ghospelgottesdienstes am Sonntag.
Es war wirklich eine Erfahrung wert, einmal die menschliche Hingabe und einen quasi musikalischen Fausthieb in einem zu erleben!



Für uns war Jamaika 100%ig wiederholenswert, beeindruckend und hat uns komplett abgeholt.
Bereut haben wir im Prinzip nichts und können uns vorstellen, zum gleichen Ort und auch ebenso ins gleiche Hotel (der schönste Strandabschnitt!!!!) wiederzukehren!

Der nächste Winter kommt bestimmt :-)

In harmony,
Lenschen
 














Mittwoch, 4. Februar 2015

Lenschen goes SICILIA

Bella Sicilia!











Nach unserem stressigen Sommer und viel Trubel war es endlich soweit: eine schöne Herbstwoche 2014 in der Sonne!
Als Reiseziel haben wir uns diesmal die große italienische Insel Sizilien ausgesucht und konnten stressfrei vom Baden-Airpark in weniger als 2 Stunden Flugzeit ein Stück Sommer erreichen.



Von Trapani aus -
einer Stadt, die sich im Westen der Insel befindet  -
ging es im Fiat Panda Richtung Norden, wo wir schon ein paar besondere Ansehnlichkeiten auf unserem Weg am Meer entlang entdecken konnten.


Bewundernd und voller Vorfreude machten wir uns somit gemächlich auf nach San Vito Lo Capo, dem Örtchen am Strand, wo unser kleines Appartement auf uns warten sollte:
http://www.calamancina.it/
Die Unterkunft war sauber, nur 5 min zu Fuß vom wunderbaren Sandstrand und der Altstadt entfernt und sehr zu empfehlen. Das Appartement war ausgestattet mit einer kleinen Kochnische mit Herd und Kühlschrank, Küchenutensilien; ansonsten ein gepflegtes Badezimmer mit Dusche und ein großes, weiches Doppelbett. Den Fernseher haben wir nicht benötigt.
Dass wir keine Verpflegung mitgebucht hatten, stellte sich als großer Segen raus! Als Italien-Urlaub-Neulinge ließen wir uns von all den Köstlichkeiten den Mittelmeerinsel mitreißen und umhauen!


Unser beinahe tägliches Frühstück bestand aus frischen, saftigen Sonnentomaten, kräftig eingelegten Anti-Pasti- von roten und grünen und schwarzen Oliven über Auberginen bis hin zu getrockneten Tomaten - lokaler Käse und Schinken, wohltuendes Olivenöl in Hülle und Fülle sowie ein oft mit Sesam ummanteltes Weißbrot.
Ich glaube, man weiß erst, was man in Deutschland verpasst, wenn man diese einfachen, aber umso umwerfenderen Speisen an so einem sonnenverwöhnten Platz versuchen durfte.

Mittags waren wir meist noch satt vom großzügigen Frühstück, dass uns ein Eis oder ein Cannoli (süßes Teigröllchen mit Cremefüllung) am Mittag reichte.

Die Abende verbrachten wir meistens in der Stadt am Fuße eines imposanten Berges vor einem wunderbar sauberen und weitläufigen Sandstrand.
Eine Vielzahl an Restaurants erwartete uns jeden Abend; die Auswahl reichte von Imbiss-Snacks, Pizzerien, teuren Meeresfrüchte- und Fischrestaurants bis hin zu arabisch angehauchten Couscous-Tavernen mit Wasserpfeifen und bunten Sitzkissen.

Die Urlauberzahl hielt sich glücklicherweise in Grenzen, sodass wir immer und überall ohne große Bemühungen eine Sonnenliege, einen Platz im Café oder Ristorante finden konnten oder auch menschenleere Spaziergänge entlang der Badebucht machen konnten.

San Vito Lo Capo ist ein so bezaubernder Ort, dass der Mietwagen fast umsonst war - aber auch nur fast. Zwei Ausflugstage führten uns in ein umliegendes Naturschutzgebiet bei Scopello und auch nach Palermo, der Hauptstadt der Insel.












Alles in allem war die Woche Sizilien - mal wieder - zu kurz, aber zum Niederknien schön und sehr entspannend...!

Ich komme wieder.
In harmony,
Lenschen









  

An evening with the DIXIE CHICKS

Manchmal finde ich es einfach schade, wie viel gute, echte Musik an den ganzen Radiosendern dieses Landes vorbei geht und wie viel unerklärbar Miserables, das man überall zu hören bekommt, einen großen Anklang findet.

Ich für meinen Teil muss es abhaken unter "Geschmäcker sind verschieden"... und den Kopf schütteln...

... und euch gleichzeitig eine meiner absoluten Lieblingsbands vorstellen: The Dixie Chicks. Leider sind hier hierzulande nicht übermäßig bekannt, dafür aber in ihrem Heimatland. Die Countryband aus Dallas, TX, bestehend aus Natalie, Emily und Martie, hatte ihre Hochzeiten zwischen 1998 und 2003. Immernoch  - aus meiner Sicht - unvorstellbar war der Vorfall, der die Band und deren Erfolge in den USA nachhaltig zum Kippen brachte.
Auf einem ihrer Konzerte in London sagte Nat selbstbewusst ins Mikrofon, sie schäme sich für den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Der zu dieser Zeit George W. Bush hieß. Und ebenfalls wie sie selbst, aus Texas stammte. Und eine Riege Soldaten nach anderen in den Irak schickte.

Es gibt Länder, Bevölkerungen, Regierungen, die freie oder gar kritische Meinungsäußerungen nicht tolerieren, erdulden oder entschuldigen können.
Es kam zu Spielverboten der Dixie Chicks auf amerikanischen Radiosendern, "Massenvernichtungen" ihrer CDs und DVDs. Zu sehen ist Vieles davon im Dokumentarfilm "Dixie Chicks: Shut Up and Sing".

Zwar wurde es seiner Zeit ruhiger um die Frauen, doch es wurde nie aufgegeben! Schaut euch zwischendurch an, wovon ich hier rede:


 
 
Für mich sind die Dixie Chicks eine feste Konstante, die mich mittlerweile durch mein Leben begleitet. Ich kann mich einfach nicht satthören, es geht nicht. Wem das gefällt, dem gebe ich folgende Kaufempfehlung:
 
 
Was würde ich eigentlich nur ohne diese CD tun???
Mehr in Bälde!
 
In harmony,
Lenschen